20. Mai 2015

Rezension: "Das Erbe des Kuriers" von Peter V. Brett

Die heutige Rezension zum Buch "Das Erbe des Kuriers" wurde mal nicht von mir verfasst, sondern von meinem Freund - also viel Spaß. :)

Wohin flieht man vor der Nacht?

Mit diesen Worten beginnt der Klapptext zum Buch und stellt eine zentrale Frage in den Vordergrund, die diese Novelle über den Krasianerjungen Dorn Damaj beantworten wird. Das Buch füllt die Lücke zwischen dem dritten und vierten Band der Reihe 'Dämonenzyklus'. Sie stimmt damit, durch die fesselnde Story, auf den bald erscheinenden vierten Band ein. 


Infos zum Buch:
  • Genre: Fantasy
  • Buchreihe: Dämonenzyklus
  • Taschenbuch, 208 Seiten (inkl. Glossar und Leseprobe)
  • Preis: 8,99 Euro
  • erschienen im Heyne Verlag, deutsche Erstausgabe 05/2015


Worum geht's?:

Die Kurzgeschichte dreht sich um den Krasianerjungen Dorn, der mit seiner Familie im Dörfchen Moorweiler lebt und dort die Tage einer noch unbeschwerten Kinderheit verbringt. Wie in den vorherigen Büchern der Reihe dreht sich auch hier alles um Dämonen, die des Nachts aus einem Nebel entstehen und nur mit Siegeln der Bannzeichner abgewehrt werden können. Durch eine tragische Verkettung von Ereignissen wird der kleine Dorn jedoch zum Waisen und versteckt sich fortan mehrere Jahre im Moor hinter dem kleinen Dorf. 

Zur gleichen Zeit bekommt der ehemalige Kurier Ragen Nachricht über den Tod von Dorn's Familie und beschließt, nachdem herauskommt, dass der Junge doch überlebt hat, nach ihm zu suchen. Eine spannende kleine Geschichte um Kuriere, die der Nacht und den Dämonen trotzen und sich um den heranwachsenden Dorn dreht, der nun vor Entscheidungen steht, die sein weiteres Dasein beeinflussen werden...
 


Mein Eindruck:

Eine interessante kleine Nebengeschichte, die Lust auf mehr macht und natürlich genau passend daherkommt, da im Herbst diesen Jahres der vierte Band der Dämonenzyklus-Reihe erscheint. Man hat der Novelle noch zwei weitere Inhalte hinzugefügt, die das Buch auf 208 Seiten anschwillen lässt. Zum einen bekommt der geneigte Leser ein Grimoire in die Hand, welches alle wichtigen Siegel beschreibt und so Zusatzinfos enthält. Zum anderen bekommt man noch, und da muss jeder selbst entscheiden, ob er das mag, eine Leseprobe auf den neuen vierten Band. Ich habe mich dafür entschieden diese Leseprobe nicht anzurühren, da ich meine Erwartungen und Überlegungen aus dem dritten Buch nicht vorher schon bestätigt oder als missinterpretiert vorfinden möchte. 

Wie schon bei den vorangegangen Bänden ist die Übersetzung und der Schreibstil sehr angenehmen. Ein unkompliziertes Leseerlebnis, bei dem man das Buch in wenigen Stunden durchlesen kann, ist damit vorprogrammiert. Da das Cover ebenfalls die verschwommene Wasseroptik vorweist, wie auch schon die anderen Bände, passt es optisch natürlich gut in die Reihe. 

Alles in alleim ein sehr lesenwertes Buch, für das ich gerne 4 von 5 Sternen vergebe.

Das Buch wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen